Steinbeis Mediationsforum

SUPERVISION | berufliches Handeln reflektieren & weiterentwickeln

Unser Supervisionsverständnis

Supervision ist ein professionelles Beratungsformat, um berufliche Erfahrungen, Aufgaben und Beziehungen zu reflektieren. Sie unterstützt dabei, schwierige Situationen besser zu verstehen, die eigene Rolle zu klären und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Ausgangspunkt sind die Anliegen der Supervisandinnen und Supervisanden. Je nach Fragestellung können die eigene berufliche Rolle, konkrete Fälle, die Zusammenarbeit im Team oder Strukturen innerhalb einer Organisation betrachtet werden.

Supervision gibt keine fertigen Lösungen vor. Sie unterstützt dabei, Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und eigene, tragfähige Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Supervision im Bundesverband Steinbeis

Der Bundesverband Steinbeis Mediation • Supervision • Coaching bringt Fachpersonen aus unterschiedlichen beruflichen und methodischen Kontexten zusammen. Im Mittelpunkt stehen fachlicher Austausch, kollegiale Vernetzung und die Weiterentwicklung professioneller Beratungspraxis.

Menschen, die Supervision in Anspruch nehmen möchten, finden über das Netzwerk qualifizierte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für unterschiedliche Anliegen und Arbeitsfelder.

Als Mitglied werden Supervisorinnen und Supervisoren Teil eines fachübergreifenden Netzwerks. Der Bundesverband Steinbeis schafft Möglichkeiten für persönlichen Austausch , durch fachliche Veranstaltungen, regionale Aktivitäten sowie die Zusammenarbeit in Fach- und Regionalgruppen. Zugleich entstehen Kontakte zu Fachpersonen aus Mediation, Coaching und Organisationsberatung. Über ein eigenes Profil können sie ihre Qualifikationen, Arbeitsschwerpunkte und Angebote sichtbar machen und so ihre Arbeit nach außen präsentieren. 

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Wann kann Supervision sinnvoll sein?

Supervision kann hilfreich sein, wenn berufliche Situationen als belastend, festgefahren oder unübersichtlich erlebt werden. Sie bietet außerdem die Möglichkeit, das eigene Handeln regelmäßig zu überprüfen und die Qualität der beruflichen Arbeit zu sichern.

Mögliche Themen:

  • herausfordernde Fälle oder Gespräche,
  • Konflikte und Spannungen im Team,
  • Fragen zur eigenen Rolle und Verantwortung,
  • Unsicherheit bei beruflichen Entscheidungen,
  • Veränderungen in Organisationen,
  • Führung und Zusammenarbeit,
  • Abgrenzung und Umgang mit Belastungen. 

Für wen ist Supervision geeignet?

Supervision wird in sozialen, pädagogischen und gesundheitlichen Berufen ebenso genutzt wie in Unternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen. Sie richtet sich an Fachkräfte, Führungskräfte, Selbstständige und Teams, die ihre berufliche Arbeit reflektieren und weiterentwickeln möchten.

Auch Mediatorinnen und Mediatoren, Coaches sowie andere beratend tätige Personen nutzen Supervision, um ihre professionelle Rolle zu klären und die Qualität ihrer Arbeit zu sichern.

Supervisionsformen
Einzelsupervision

In der Einzelsupervision stehen die berufliche Rolle, persönliche Erfahrungen und konkrete Fragestellungen einer Person im Mittelpunkt.

Fallsupervision

Die Fallsupervision richtet den Blick auf konkrete berufliche Situationen. Sie ermöglicht es, Wahrnehmungen, Beziehungen und Handlungsweisen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Teamsupervision

Teamsupervision unterstützt die Reflexion der Zusammenarbeit. Themen können Rollen, Kommunikationsmuster, Konflikte oder Veränderungen im Arbeitsalltag sein.

Leitungssupervision

Führungskräfte können ihre Rolle, Entscheidungen und den Umgang mit Verantwortung in einem geschützten Rahmen reflektieren.

Organisations- und Projektsupervision

Hier werden neben den beteiligten Personen auch Aufträge, Strukturen und organisatorische Rahmenbedingungen berücksichtigt.

Supervision in der Mediation

Mediatorinnen und Mediatoren arbeiten mit komplexen Konflikten und unterschiedlichen Interessen. Supervision bietet ihnen die Möglichkeit, Mediationsfälle, die eigene Rolle und den Umgang mit herausfordernden Situationen zu reflektieren.

Sie kann dabei helfen, eigene Reaktionen und Wahrnehmungen einzuordnen, Konfliktdynamiken besser zu verstehen und die professionelle Haltung weiterzuentwickeln. Fallsupervision ist zudem Bestandteil der Qualifizierung und Berufspraxis zertifizierter Mediatorinnen und Mediatoren.

„Die Ausbildung zum zertifizierten Mediator setzt sich zusammen aus einem Ausbildungslehrgang und fünf supervidierten Mediationen.“

§ 2 Abs. 2 ZMediatAusbV

 

Qualifizierung im Bereich Supervision

Wer sich fachlich für die Tätigkeit als Supervisorin oder Supervisor qualifizieren möchte, findet bei Kooperationspartnern des Bundesverband Steinbeis unterschiedliche Aus- und Weiterbildungsangebote. 

www.ikome.de/weiterbildung/supervisor

www.dgsv.de/qualifizierung/weiterbildung

 

Kontaktdaten

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich gerne jederzeit an uns:

Bundesverband Steinbeis | Mediation • Supervision • Coaching
GF: Frau Ulrike Arndt
Hohe Straße 11 | 04107 Leipzig

Tel.: 0341 - 2 24 68 30
Fax: 0341 - 2 25 41 351
E-Mail: info(at)steinbeis-mediationsforum.de